Stefan Rüesch

Wenn man wollte könnte man den Schweizer Maler Stefan Rüesch als Landschaftsmaler bezeichnen.

Seine Gemälde von schneebedeckten Berglandschaften, sommerlichen Bergwiesen und Stadtlandschaften erwecken auf den ersten Blick den Eindruck kitschiger Sehnsuchtsbilder, die Harmonie und Idylle ausstrahlen.

Schaut man aber genauer hin, dann gelingt ihm eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit der klassischen Landschaftsmalerei, die sich auch in seiner einzigartigen Technik widerspiegelt:

Steht man dicht vor den Gemälden von Stefan Rüesch, so denkt man als erstes an Pixel oder computergenerierte Formen. Dieser Eindruck täuscht, denn was der Betrachter sieht, ist Rüeschs einzigartige Arbeitsweise: Er nutzt auf beeindruckende Weise horizontale und vertikale Linien, die jeweils im rechten Winkel aufeinander treffen, um seine Landschaften zu komponieren. Das akkurate Setzen jeder einzelnen Linie, manchmal verkürzt, manchmal verlängert, ermöglicht ihm jegliche Form, auch Rundungen, darzustellen. Durch seine spezielle Maltechnik, die Abstrahierung „auf den Punkt“ fehlt seinen Werken jeglicher Pinselduktus.

Dieses Spannungsfeld zwischen klassischem Sujet und unverwechselbarer Maltechnik verwirrt und begeistert die Betrachter weltweit und resultiert in der stetig wachsenden Beliebtheit seiner Werke.

www.stefanrueesch.com